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Präambel

Ehemalige Angehörige und Zeitzeugen des am 31.03.1990 aufgelösten Wachregimentes Berlin Feliks Dzierzynski können davon berichten, dass sie ihren Wach- und Sicherungsdienst zum Schutz der Partei- und Staatsführung der damaligen DDR sowie deren Staatsgäste verantwortungsvoll durchgeführt haben. Ihre Tätigkeit war nicht gegen das Volk der DDR gerichtet.

Mit dieser Präambel bekennen sich der Betreiber der Webpräsenz "Kameradenforum Feliks" und die Nutzer des Diskussionsforums zu folgenden Grundsätzen:

  • Das Diskussionsforum der Zeitzeugen ist weder mit einer Partei, Sekte, Organisation oder Institution verbunden. Dieses Diskussionsforum dient ausschließlich dem Austausch der individuellen Erlebnisse, die während Dienstzeit im Wachregiment gemacht wurden. Das „Kameradenforum Feliks“ mit seinem Diskussionsforum ist keine Körperschaft, sondern ein privates Geschichtsforschungsprojekt des Betreibers. Sofern sich einzelne Zeitzeugen an Streitfragen und öffentliche Debatten beteiligen und Auskunft erteilen, ist dies stets die private freie Meinungsäußerung der jeweiligen Person.
  • Als Zeitzeuge verpflichte ich mich, wahrheitsgemäß, respektvoll und kritisch über meine Dienstzeit zu berichten.
  • Als Zeitzeuge werde ich mich weder auf eine demagogische Glorifizierung oder Verklärung des Wachregimentes einlassen, noch diese fördern oder postulieren. Jeglichem politischen Extremismus, gleich welcher Art und Form, wird im Kameradenforum keinen Platz eingeräumt.
  • Als Zeitzeuge möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, gemeinsam mit der historischen Forschung allen Interessierten, insbesondere gegenüber jungen Menschen wahrheitsgemäß über die spezifischen Aufgaben des Wachregimentes berichten und diese erläutern.
  • Als Zeitzeuge möchte ich meinen Beitrag zur Verständigung und Aussöhnung aller Bevölkerungsgruppen des deutschen Volkes leisten.
  • Als Zeitzeuge gedenke ich den Toten vergangener Kriege und den Opfern von Willkür und Gewalt in Würde. Ich distanziere mich ausdrücklich von der heroischen Verklärung des Soldatentodes.
  • Als Zeitzeuge werden ich mittels Wort, Bild und Tat Beiträge zur Verständigung der Völker und dem Erhalt des Friedens leisten.
                                          ***

Grundsätze der Nutzung der Webpräsenz

Mit der Nutzung dieser Internetpräsenz für die ehemaligen Angehörigen verpflichtet sich ein jeder, das Schreiben von diffamierenden, schmähenden, vulgären, obszönen, bedrohenden, die Privatsphäre der Anderen angreifenden und/oder verletzenden sowie gegen das geltende Recht verstoßende Beiträge in Wort und Bild zu unterlassen. Formulierungen, die dazu geeignet sind extremistisches Gedankengut jedweder Art zu vermitteln oder zu verbreiten und Rechtsverletzungen zu propagieren oder zu diesen aufzurufen wird ausdrücklich untersagt.

Mit der Registrierung und Anmeldung auf der Webpräsenz und dem Forum unterwirft sich jeder Nutzer der vorstehenden Präambel, diesen Grundsätzen sowie den ausgewiesenen Nutzungsbestimmungen.

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News 01

"Adlershof vor 1989"

Vier Kameraden nahmen am 01.11.2016 den weiten Weg nach Adlershof auf sich, um an einem Vortrag und anschließender Podiumsdiskussion zum Thema:

Spurensuche "Adlershof vor 1989" mit dem StaSi-Beauftragten Roland Jahn" // 18.00 im Hans-Grade-Saal Adlershof.

Zitat:" Kaum vorstellbar, wie es hier 1989 aussah: Fernsehen der DDR, Akademie der Wissenschaften der DDR und Kasernen. Alles hinter Zäunen. Alles abgeschirmt. Wo sich heute der Campus der Humboldt-Universität erstreckt, residierte einst das Wachregiment „Feliks Dzierzynski“ des Ministeriums für Staatssicherheit. Welche Aufgaben hatte dieses Wachregiment? Und wie gestaltete sich der Alltag der zuletzt über 11.000 Soldaten, deren Verbund nach dem sowjetischen Gründer der Geheimpolizei Tscheka benannt war?"

EINFÜHRUNGSVORTRAG mit Fotos und Dokumenten aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv (Dr. Philipp Springer, BStU)

PODIUMSDISKUSSION mit Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen) und Adlershofer Zeitzeugen aus der Zeit der Friedlichen Revolution

GET-TOGETHER mit Imbiss

Originallink des Veranstalters

News02

Gedankenzitate vom 01.11.2016

"Wie gehen wir zukünftig mit den Zeitsoldaten um?"


"Was wir damals vorfanden, hat weder dem Ruhm noch der Ehre ... entsprochen ... das war eine abgezanzte Kaserne ... dreckige, runtergekommene Unterkünfte wie aus den 70-er Jahren, waren unwürdige Verhältnisse, nichts davon hatte den Glanz irgendeiner Eliteeinheit ...“.


"Jeder hat die individuelle Verantwortung für das, was er getan hat."


 "Zeitsoldaten waren Mitarbeiter der Staatsicherheit schon weil die Bezahlung aus dem Budget des MfS kamen ..."


 "Ich werbe immer für Respekt vor der Biografie."


 "Wir geben an das Parlament oder den Arbeitgeber die Information, diese Person war Mitarbeiter derStaatssicherheit... wie sie diese Informationen bewerten liegt in deren Verantwortung..."


"... wenn hier irgendwo ein paar Stelen wären, ein paar Fotos, würde das vielleicht hilfreich sein ...eine Botschaft, sieht man, was sich verändert hat ... mit Fotos aus den schönen alten Filmen die wir gerade gesehen haben..."


 "Derjenige hat heute ein Glück, dessen Personalakte beim richtigen Personalchef landet ... das versteht doch keiner ... das ist doch gerade das Missverständnis, die waren beim Wachregiment, müssen doch nicht Stasispitzel gewesen sein... das ist ein deutsch-deutsches Missverständnis"


"Aber dabei sind wir ja gerade, dass wir dieses Missverständnis auflösen... ich glaube, da hat sich in den letzten 25 Jahren etwas geändert ..."


 

 

News-03

Was sagen uns Inhalte von Archiven?

Anlass gibt wieder einmal dieser Presseartikel, diesmal vom "Der Tagesspiegel". Unter dem Aufmacherbild titelt man:

"Offiziersschüler des DDR-Wachregiments "Feliks Dzierzynski" am 12. November 1989 an der Grenze am Potsdamer Platz."

Und auch das Blatt Potsdamer Neueste Nachrichten verwendet dieses Archivbild und untertitelt:

"Mit Pistole und Parteibuch. Offiziersschüler des Wachregiments „Feliks Dzierzynski“ am 12. November 1989, untergehakt als Sperrlinie an der Grenze am Potsdamer Platz."

Dieses Bild geistert gegen Geld schon seit Jahren durch die Presse.

Diese Aussage hat nur ganz kleine Fehler:

a) Das Wachregiment hatte keine eigenen Offiziersschüler ausgebildet und auch nicht in dieser Anzahl im Bestand.

b) Das Bild zeigt Offiziersschüler der Grenztruppen der DDR bei Grenzsicherungsaufgaben am Potzdamer Platz.

c) Das Wachregiment hatte nicht die Aufgabe der Grenzsicherung.

In erster Linie sagen uns Archivinhalte, dass diese Inhalte von jemanden, irgendwann einmal da hineingelegt wurden. Mehr erst einmal nicht.

Vom Archivinhalt auf die Schuld des Abgebildeten zu schlussfolgern hat wohl seine Tücken.  

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